Werben mit Pflanzen - Florapresenta
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Hochbeet mit Gemüse und Kräutern
Hochbeet mit Gemüse und Kräutern

Gemüsetraum im selbstgebauten Hochbeet

Kräuter und Gemüse selber ziehen wird immer beliebter. Wir merken, dass auch viele Unternehmen diesen Trend aufgreifen und in ihren Werbeaktivitäten unsere Werbesaattüten mit Kräuter- und Gemüsesamen einsetzen. Mit Erfolg, denn über die lange Kontaktstrecke der Aussaat, Aufzucht, Pflege, Ernte bis hin zur Verarbeitung und dem Genuss bleibt man als Firma nachhaltig in Erinnerung. Natürlich werben eben.

Für den Empfänger dieser Saatpräsente bedeutet die Aufzucht viel Spaß. Wie viel, das wollten meine Tochter und ich wissen und gründeten unser gemeinsames Projekt „Quality time am Hochbeet“. Dass dabei viel mehr als nur Spaß entstanden ist, dazu weiter unten mehr.

Übrigens, haben Sie auch Lust ein Hochbeet zu bauen? Dann teilen wir hier gern unsere Erfahrungen und geben Tipps.

Ein Hochbeet als Kulturbeet für Kräuter und Gemüse hat viele Vorteile:

+ Durch die Arbeitshöhe von ca. 80-100 cm ist es extrem rückenschonend.

+ Die Pflänzchen sind bequem von allen Seiten zu erreichen, das erleichtert die Pflegearbeiten.

+ Sie als Gärtner konkurrieren nicht mit Nacktschnecken, weil die wesentlich schlechter an die Pflanzen gelangen – Schneckenkorn adé!

+ Durch die bis zu 5 Grad höhere Bodentemperatur im Hochbeet gegenüber Flachbeeten verlängert sich die mögliche Kulturzeit vorteilhaft um bis zu 6 Wochen.

 

Sseitenansicht Hochbeet von florapresenta

 

Unser Hochbeet sollte ein Unikat sein, darum haben wir uns gegen den Kauf eines Fertigproduktes entschieden und selbst Hand angelegt. Als Baumaterial dienten uns fünf Europaletten, vier für die Außenwände und eine als Bodenplatte. Eigentlich soll man unbehandeltes oder kesseldruckimprägniertes Holz verwenden, aber unser Hochbeet soll ein paar Jahre halten und zudem auch frisch aussehen, darum die Holzschutzfarbe.

 

Hochbeet florapresenta aus Europaletten

 

Den Palettenrahmen haben wir auf mehrere Steine an einen sonnigen Standort gestellt und die innenliegende Teichfolie mit Abflüssen versehen, um Staunässe zu vermeiden. Wenn man das Hochbeet nicht wie bei uns auf eine Steinfläche, sondern direkt auf Erde stellt, dann sollte die Teichfolie nur die Seiten des Hochbeetes auskleiden. Der Boden sollte offen bleiben und gern mit Maschendraht gegen Wühlmäuse und Maulwürfe geschützt werden.

 

Hochbeet mit Kräutern und Gemüse

 

Besonders interessant wird das Hochbeet, wenn man die Seitenteile als Balkonkästen einrichtet. Klettererdbeeren, ausgesäte Kapuzinerkresse oder Sommerblüher ranken wunderbar schmückend über den Rand. Soweit sind wir leider noch nicht, aber das wird unser nächster Baustein.

Wir haben gelernt, dass das Geheimnis des Hochbeets der richtige Aufbau mit Substraten ist. Unten kommt grober Baum- und Strauchschnitt hinein, darüber Häckselgut, dann reife Komposterde, gern auch ein wenig verroteter Stallmist und oben als krönender Abschluss feine Gartenerde, natürlich torffrei. Dieser Aufbau sorgt für die magische Verrottungswärme, die Ihr Gemüse und Ihre Kräuter wunderbar sprießen lässt.

 

Schnittsalat im Hochbeet

 

Dann heißt es endlich Aussaat. Schön in Reihen mit ausreichend Abstand. Und natürlich haben wir, trotz besseren Wissens, den Anfängerfehler gemacht: Wir haben zu dicht gesät und müssen im nächsten Schritt unsere „Kleinen“ ausdünnen, damit sich die kräftigeren Nachbarn besser entwickeln können. Nächstes Mal sind wir da schon bei der Aussaat aufmerksamer.

 

Radieschen im Hochbeet

Aber welch eine Pracht und Belohnung für unsere Arbeit?! Die Radieschen sind schon nach ein paar Tagen als erstes gekeimt, dicht gefolgt von dem Schnittsalat. Und es wurde grüner und grüner. Zur Zeit haben wir außerdem Tomaten, Möhren, Paprika, Pfefferminze und Petersilie am Start und wir freuen uns schon auf weitere Sorten und natürlich die Ernte. Garantiert ungespritzt und giftfrei.

Meine Tochter und ich sind glücklich und stolz. Wir haben gemeinsam recherchiert, geplant, gehämmert und getackert, geflucht und gelacht. Wir sind achtsam mit unseren Pflänzchen und fasziniert und dankbar für das neue Leben, dass wir aus ein paar Saatkörnern erwecken durften. Jetzt treffen wir uns täglich am Hochbeet, um zu wässern und zu fachsimpeln und haben wahrhaftig eine Quality time nur für uns.

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